Betriebsbedingte Kündigung? Stellenabbau? Schließung von Filialen? Versetzungen? Worauf Sie achten sollten!

Betriebsbedingte Kündigung? Stellenabbau? Schließung von Filialen? Versetzungen? Worauf Sie achten sollten!

Oft werden vor dem Ausspruch von Kündigungen auf den ersten Blick nicht unattraktive Aufhebungsverträge angeboten, deren Inhalt und Auswirkungen z.B. im Bezug auf den Arbeitslosengeldanspruch überprüft werden sollten. Denn schnell kann es zu einer 12-wöchigen Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld kommen. Zudem verkürzt sich die Anspruchsdauer um ein Viertel.
Weiterhin sollte trotz lockender Abfindung nicht vorschnell ein lang und schwer verdientes Beschäftigungsverhältnis aufgegeben werden. Soweit die Informationen hierzu bekannt sind, sollte die Wirksamkeit des Alternativszenarios einer Kündigung auf den Prüfstand gestellt werden.
Nicht selten besteht noch Verhandlungs- und Gestaltungsspielraum bei der Abfindung oder sogar beim Beendigungstermin. Letzterer sollte z.B. bei rentennahen Jahrgängen möglichst weit in Richtung Rente geschoben werden, um einen finanziell unschädlichen gleitenden Übergang in eine ungekürzte Altersrente zu schaffen.
Denn auch „die Großen“ machen Fehler. Schnell hat sich ein Fehler in einer Massenentlassungsanzeige eingeschlichen, da die Rechtsprechung zu den Wirksamkeitsvoraussetzungen stets in Bewegung ist.
Durch Schließung von Niederlassungen kann es auch zu Umverteilungen des Personals kommen, also zu Versetzungen. Ob eine Versetzung arbeitsvertraglich möglich ist und ob sie im Einzelfall gerechtfertigt ist (Interessenabwägung), ist nicht leicht zu beurteilen. Denn es kann z.B. aufgrund der Kinderbetreuung nachteilig sein, längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen zu müssen. Es wird zwar immer mehr Flexibilität gefordert, ob dieses Erfordernis aber im Einzelfall einer Interessenabwägung stand hält, muss geprüft werden und kann notfalls arbeitsgerichtlich geklärt werden.
Liegt die Kündigung auf dem Tisch, ist Eile geboten. Denn ab Erhalt der Kündigung läuft eine dreiwöchige Ausschlussfrist, innerhalb derer Klage beim Arbeitsgericht erhoben werden muss. Ist die Frist verstrichen, gilt die Kündigung als akzeptiert, selbst wenn sie unwirksam ist.
Da wir sowohl die mittelständischen Betriebe und Konzerne wie auch den Arbeitnehmer vertreten, haben wir keine Scheuklappen auf und kennen die Schwachpunkte.

Eingeschränkte Erreichbarkeit für zehn Tage
(vom 13.07. bis 23.07.2018)


Sehr geehrte Damen und Herren,
um noch besser für unsere Mandanten erreichbar zu sein und noch schneller auf ihre Anliegen reagieren zu können, legen wir die gesamte technische Infrastruktur der Kanzlei WINTER Rechtsanwälte neu auf.
Diese Umstellung in den Bereichen Telefonie, Internet, Netzwerk und Datenverarbeitung bringt es leider mit sich, dass unsere Erreichbarkeit in einem überschaubaren Zeitraum nicht immer gewährleistet ist. Das betrifft zehn Tage, die am letzten Schultag vor den Sommerferien in NRW, am 13.07.2018 um 13 Uhr, beginnen. Ab 23.07.2018 sollen der Geschäftsbetrieb und alle Ihnen bekannten Kontaktwege wieder uneingeschränkt funktionieren.
Da es in dieser Umbauphase bei den E-Mails zu verzögerten Zustellungen kommen kann, bitten wir Sie, vor allem bei eiligen Anfragen mit uns über Telefon oder Fax Kontakt aufzunehmen. Sie erreichen uns über unsere zentralen Nummern wie folgt:
Telefon: 02204 / 508955 - 0
Fax: 02204 / 508955 - 9

Wir bitten um Verständnis, dass unsere Erreichbarkeit während dieser technischen Umstellung eingeschränkt ist und wir auf Ihre Anliegen in dieser Zeit vielleicht nicht in der gewohnten Geschwindigkeit reagieren können.

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